Posts by Megatron

    Wenn Du mit 39 noch studieren würdest, vor 10 Jahren eine eigene Immobilie gehabt hättest und Deine Klammotten in einer kleinen Wohnung unterbrigen müsstest, würdest Du in einer fremden Stadt, in die Du erst hingezogen bist, Deine Wohung für 6 Monate untervermieten?

    da haste Recht. Das würde ich auch nicht machen.


    Aber Hut ab, dass du den Mumm aufbringst dich zwischen das ganze junge Gemüse zu setzen. Dafür meinen absoluten :schilder_10:


    Ich hoffe du kannst Dir deinen Wunsch mit dem Praxissemester im Ausland irgendwie erfüllen.


    PS: ich bin 34, habe gerade mein Praxissemester in Hamburg absolviert und schreibe nun an meiner Diplom. Arbeit.

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    Jedoch
    besteht bei mir nicht die Möglichkeit die Wohnung unterzuvermieten, da
    es keine Studienwohnung, sondern mein Hauptsitz ist.

    Sach ma wo wohnst du denn eigentlich? In ner Villa?

    Jedoch die grundlegenden Fragen bzgl. meiner Situation nicht beantwortet, da anscheinend bei einem Auslandsaufenthalt generell davon ausgegangen wird, dass man seine Wohnung für den Zeitraum untervermietet.

    macht ja auch sinn!

    Wie es mit Fahhrtkostenerstattung aussieht, konnte ich auch nirgends erlesen.

    warum sollte man dir die fahrtkosten erstatten? welcher grund sollte dafür vorliegen?





    Also direkt kann ich dir nicht mehr helfen. jedoch sind mir noch ein paar Sachen zu deinem Thema eingefallen:


    1. Ich kann mir vorstellen, dass du die doppelte Haushaltsführung steuerlich absetzen könntest. Da du warscheinlich keine Steuern zahlst, könntest du zumindest einen Verlustvortrag (oder so ähnlich) machen und dann das Geld ein paar Jahre später zurückfordern bzw. geltend machen.


    2. Ich vermute auch das man die Fahrtkosten ebenfalls steuerliche absetzen kann. Bin aber kein Steuerberater. ;)


    muss halt jedes mal begründen das es für deine ausbildung nötig war...ich glaube das sind sogenannte sonderausgaben. bin mir da aber nicht sicher.

    Kennst Du jemanden, der eine ähnliche Situation hatte wie ich und versuchte, mit einer doppelten Haushaltsführung ein Auslandssemester zu absolvieren (Kontakte zu Vorgängern)? ?(

    nein. sorry

    damit ist es rechtskräftig:

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    Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteilen vom 28. Juli 2011 VI R 38/10 und VI R 7/10 entschieden, dass das seit 2004 geltende Abzugsverbot für Kosten eines Erststudiums und einer Erstausbildung der Abziehbarkeit beruflich veranlasster Kosten für eine Erstausbildung oder für ein Erststudium auch dann nicht entgegensteht, wenn der Steuerpflichtige diese Berufsausbildung unmittelbar im Anschluss an seine Schulausbildung aufgenommen hatte.

    In einem der vom BFH entschiedenen Fälle nahm der Kläger bei einer Tochtergesellschaft einer Fluglinie die Ausbildung zum Berufspiloten auf. Hierfür entstanden ihm Aufwendungen von annähernd 28.000 €. In dieser Höhe beantragte er mit seiner Einkommensteuererklärung 2004 einen Verlustvortrag festzustellen. Er berief sich darauf, dass diese Ausbildungskosten vorweggenommene Werbungskosten für seine künftige nichtselbstständige Tätigkeit als Pilot seien. Im anderen Streitfall hatte die Klägerin ihre Schulausbildung 2004 mit dem Abitur abgeschlossen und anschließend das Medizinstudium aufgenommen. Auch sie machte ihre Aufwendungen für das Studium als vorweggenommene Werbungskosten geltend und beantragte ebenfalls eine entsprechende Verlustfeststellung.

    Die Finanzämter lehnten die beantragten Verlustfeststellungen ab. Sie beriefen sich dazu auf die ab 2004 geltende Regelung des § 12 Nr. 5 des Einkommensteuergesetzes (EStG), die bestimme, dass Aufwendungen des Steuerpflichtigen für seine erstmalige Berufsausbildung und für ein Erststudium im Rahmen der Einkünfteermittlung nicht abziehbar sind, wenn die Aufwendungen nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfinden. Dieser Auffassung folgten auch die Finanzgerichte. quelle

    was ist nun zu tun und was heißt das:


    1. Studis die nicht über den "zweiten" Bildungsweg bzw. nicht über eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, dürfen ab sofort auch Kosten als Verlustvortrag geltend machen.
    2. Was sollten Auszubildende und Studis jetzt tun?

    Ein paar tausend Euro winken. Zwar nicht heute aber spätestens in ein paar Jahren gibts das Geld zurück! :thumbsup:

    Also ich fand schon immer seltsam das:


    Professoren darüber bestimmen können, ob einem BaföG-Empfänger die Leistungen gestrichen werden oder nicht. Aber egal.


    Das man allerdings im FB 8 90 Credits nach dem 4. Semester benötigt und im FB 6 nur 50 ist: SEHR SELTSAM!!! Vor allem wenn man sich die Definition von Credits mal anschaut. Also entweder ist im FB8 oder im FB6 was faul!


    Mal sehen:

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    Die Annahme ist ein Aufwand von 1500–1800 Stunden pro akademischem Jahr, der sich in 60 CP ausdrückt

    Der Prüfungsausschuss/Fachbereichsrat (ich weiß gerde nicht wer das bestimmt) soll nun also beurteilen ob ein Studi nach dem 4. Semester genügend Leistung erbracht hat, so dass ihm ein erfolgreiches Studium bescheinigt werden kann und er somit weiter BaföG erhält.



    => Nach dem 4. Semester würde ein Studi im FB 8 in Regelstudienzeit nach obiger Definition 120 Credits haben. 90 Credits wären dann 75% des Inhaltes der ersten 4 Semester...schon mal ganz ordentlich.


    => im FB 6 benötigt man zum Erhalt des Leistungsnachweises nach dem 4.Semester 40 Credits weniger, also nur 50 Credits. Das wären dann 41,7% des Inhaltes der ersten 4 Semester.


    Mmmmmh...man könnte daraus schließen das


    a.) Die 75% Regel im FB 8 einfach zu hart ist.
    oder
    b.) Die 41,7% Regel im FB 6 einfach zu lasch ist ---> woraus sich dann allerdings andere schwerwiegendere Problematiken ergeben. Stichwort "Arbeitsbelastung im Verhältnis zu ECTS-Punkten im FB 6" <-----Achtung Wespennest!!!


    Und ich schätze mal (und das sage ich nicht weil ich FB 8er bin)...es ist B.)


    oder


    c.) Im Fachbereich 6 erwirbt man nach Regelstudienzeit in den ersten 4 Semestern maximal 66,67 Credits und diejenigen die sich die ECTS Punkte ausgedacht haben, spinnen einfach, weil der FB 6 viel besser ECTS definieren kann als alle anderen in Europa. Dann wären 50 Credits nach 4 Semestern auch im FB 6 75% des Studiums und beide Fachbereiche 6 und 8 hätten Recht. :wacko: